Aktuell

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Aktuell

26.01.23

M.F.F. Radio 033

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
TA Triumph Adler Dc 2222, Yamaha DD-65 + Janis Fisch

23.01.23

Wir trauern um Peter Huemer

Am 13.12.22 starb der Künstler und Kurator Peter Huemer, Österreichs wichtigster Promoter der Kunst mit Kopierern. Peter war ein langjähriger Freund und auch ein Wegbegleiter des Museums für Fotokopie. Seine Werke und Publikationen in unserer Sammlung werden immer an seine Kunst und an seinen unermüdlichen Elan erinnern. Vor 15 Jahren, in der Zeit als die Copy Art Szene sich praktisch aufgelöst hatte, waren es vorallem die regelmäßigen Anrufe von Peter, die den Gedanken beförderten, dass sich das auch wieder ändern könnte. Wir trauern mit seinen Angehörigen, er wird uns fehlen.

Copygrafie "Von den Oasen" von Peter Huemer

16.01.23

Neu in der Sammlung

KIP Regma 3004

Ein Kopierer aus den frühen 1980ern wurde uns von Alexander Schmitz aus Wuppertal angeboten. Er hatte das analoge Gerät der französischen Firme Regma bei einer Firmenauflösung entdeckt und fragte, ob Interesse bestünde. Bei 100 kg Gewicht war dies buchstäblich keine leichte Entscheidung, denn unserer Kapazitäten sind arg begrenzt. Doch der japanische Hersteller KIP verwendete die von Canon erfundene NP (New Process)-Technologie und diese war in unserer Sammlung noch nicht vertreten. Und so konnten wir, dank des Besitzers Norman Grünewald, den Kopierer nach Mülheim holen.

The KIP Regma 3004 copymachine is new in the museum's collection

04.01.23

Global Art Fusion in South Korea

André Chahil aus Hamburg gab Bescheid, dass Ueli Fuchsers „Global Art Fusion“ mit Beuys, Higashiyama und Warhol im Museum of Contemporary and Modern Art in Seoul (MMCA), Korea, in der Ausstellung „Delivery in art“ gezeigt wird. Herr Chahil lieferte dazu Texte, Serigraphien, Katalog und Fotomaterial. Die Ausstellung ist noch bis Ende Januar 2023 zu sehen. Dank des Initiators Ueli Fuchser haben wir einen Siebdruck und das originale Testfax dieses einmaligen Fax-Kunstwerks in unserer Sammlung. Das Foto stammt von Chahil Art Consulting. Besten Dank!

Photo of catalog page by Chahil Art Consulting

29.12.22

M.F.F. Radio 032

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Modular Synthesizer, MINOLTA EP 4233 + Jan Ehlen

24.11.22

M.F.F. Radio 031

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Canon CanoScan LiDE 210, Midi-Keyboard, Computer + Erik Mälzner

21.11.22

Wir suchen Unterstützung!

Ab dem kommenden Jahr gibt es im M.F.F. eine befristete Stelle für Kuratorinnen und Kuratoren. Mit dem Museum für Fotokopie betreiben wir eine einzigartige Sammlung zur Copy Art und Technikgeschichte der Fotokopie, die in fast 40 Jahren von Klaus Urbons aufgebaut wurde. Im ersten Halbjahr 2023 steht, nach fast drei Jahren des Umbaus, die Neueröffnung an. Für dieses Projekt suchen wir eine Person, die – in enger Zusammenarbeit mit dem Museumsteam – innerhalb des begrenzten Projektzeitraums kuratorische und projektleitende Aufgaben übernimmt.

Ansicht des Museumsraums von 2022

21.11.22

Kontakt. Cyanotypien

Buch von Klara Meinhardt

Über Klara Meinhardts Arbeiten im Bereich der Cyanotypie, Fotografie und Plastik ist ein Buch erschienen, publiziert vom MMKoehn Verlag in Leipzig. In unserer Ausstellung „Kind of Copy: Cyanotypie“ von 2019 war Klara mit einigen Cyanotypien vertreten. Ein Gespräch zwischen Annekathrin Kohout und Sarah Sigmund sowie ein Aufsatz von Hannah Beck-Mannagetta geben Einblicke in das Schaffen der Künstlerin. Ergänzt wird das – in Duotone plus Schwarz gedruckte – schöne Buch, durch das Werkverzeichnis von Klara.  Man kann es direkt beim Verlag bestellen – über den Link. Wir gratulieren!

Der Katalog von Klara Meinhardt

13.11.22

Frank Bauer stiftet Fanzine-Sammlung

Der Musiker Frank Bauer aus Düsseldorf stiftete dem M.F.F. seine Sammlung von rund 100 Zines der 1980er-Jahre. Das ist eine große Bereicherung unserer Museums-Sammlung, die bisher nur einige Zines aus dieser Zeit enthielt. Die Fanzines oder Zines zeigen eindrucksvoll, wie die breite Verfügbarkeit von Kopierern der unbändigen Kreativität der Punk-Szene ein Sprachrohr oder besser gesagt, ein preiwertes Instant-Medium bot.

eine Auswahl der gestifteten Zines

13.11.22

Interview mit Joel Swartz

Joel Swartz gehört zu den Pionieren der amerikanischen Copy Art. Er nutzte als einer der ersten Künstler:innen das alte Haloid-Xerox Equipment, das noch nicht automatisiert war. Dieses Interview fand am 1. Oktober 2022 im Haus des Künstlers Tom Carpenter in der Nähe von Rochester statt.

Joel Swartz beim Interview 1.10.2022

27.10.22

M.F.F. Radio 030

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Oki ES8473 MFP, Minolta EP 3170, Minolta EP 4233, Octatrack, Modular Synthesizer + Thomas Schröder

25.10.22

Release: All Copies are Bastards

The Rapid Publisher – Nico Bergmann und Torben Röse – präsentieren am Freitag, 28.10. von 19 Uhr bis Mitternacht und am Samstag, 29.10.2022 von 16 bis 20 Uhr ihr Buch ALL COPIES ARE BASTARDS in der Gemeinde Köln, Ebertplatzpassage, Laden 7, 50668 Köln. Nach zwei Jahren Arbeit zeigt dieses Werk die besten Seiten aus der Reihe von mittlerweile weit mehr als 20 Zines, die The Rapid Publisher im Rahmen ihrer Copy Parties mit den Besuchern der Events und ihrem Kopierer entstehen ließen. Es wird spannend!

Umschlag des Buches All Copies are Bastards

25.10.22

Schauspiel Köln: XERROX VOL. 2

Das Ballet of Difference am Schauspiel Köln präsentiert am Donnerstag, 27. Oktober 2022 und am Freitag, 28. Oktober jeweils von 19:30 bis 20:40 Uhr XERROX VOL. 2 im Tanz DEPOT 1. Das Werk basiert auf der gleichnamigen Komposition von Alva Noto. Mit der Choreographie von Richard Siegal und der Lichkunst von Matthias Singer erschafft das Ballet of Difference ein interdiziplinäres Kunstwerk. Das lohnt sich!

Screenshot des Schriftzuges XERROX VOL. 2

29.09.22

M.F.F. Radio 029

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Xerox WorkCentre 5687, Xerox WorkCentre 7556, Xerox Colour 560, IDRAL 4850, Canon iPF 785, ein Hebelschneider, eine Papierschneidemaschine, Effekgeräten + Kathrin Grzeschniok, aufgenommen im Copyshop Fhain

02.09.22

Schenkung Bruno Heller

Die Tochter des Schweizer Künstlers Bruno Heller, Barbara Heller Weber, bot dem Museum für Fotokopie eine Auswahl von Werken ihres Vaters an, die er seit den 1980ern mit dem Kopierer als zentralem Werkzeug geschaffen hatte. Heller nannte seine fast ausschließlich schwarzweißen Arbeiten „Transparent Montagen“, da er die oftmals wie Bühnenbilder erscheinenden Werke in der Regel aus Einzelelementen zsammensetzte, die er mit dem Kopierer in teils aufwendigen Prozessen produziert hatte. Barbara Heller Weber und Michael Hiltbrunner, Kunstforschender, Kulturanthropologe und Kurator, brachten die Werke persönlich nach Mülheim. Dazu gab es noch zwei ausgezeichnete Katalogbücher zum Schaffen Hellers. Man muss diese Kopie-Arbeiten im Original sehen, um das meisterhafte Hell-Dunkel zu erkennen. Das Museum und Makroscope bedanken sich sehr herzlich.

Barbara Heller Weber & Michael Hiltbrunner in the Museum fuer Fotokopie

28.08.22

Erfreuliche Nachrichten

Das Museum kann wieder besucht werden

Im Makroscope finden seit kurzem wieder Veranstaltungen statt und auch das M.F.F. kann, aktuell noch eingeschränkt, wieder besucht werden. Das Museum für Fotokopie befindet sich, nach einem aufwendigen Umbau des Raumes, noch mitten in der Neuausrichtung sowie im Aufbau des Archivs und der neuen Dauerausstellung. Die Wiedereröffnung des M.F.F. und eine Wiederaufnahme des Museumsprogramms ist für Frühjahr 2023 angesetzt. Bis es soweit ist, laden wir alle ein, uns bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Das M.F.F. kann nach Vereinbarung immer donnerstags von 16 – 19 Uhr besucht werden. Schreibt einfach eine Mail an info@museum-fotokopie.de oder klaus@museum-fotokopie.de. Bis bald im neugestalteten Museumsraum!

Bild der neuen Dispalys für die Objekte im Museum

27.08.22

Fast, Cheap & Easy Catalog

25 $ + Porto

Die Publikation zur Ausstellung Fast, Cheap, & Easy: The Copy Art Revolution (2018) in der CEPA Gallery in Buffalo N.Y. gibt einen internationalen Überblick. Beteiligt waren mehr als 100 Künstler:innen von den 1960ern bis zur Gegenwart. Diese erforschten und nutzten die meist unterbewerteten Möglichkeiten des Fotokopierers als schnelles und innovatives Werkzeug mit dem sich speziell in der Kunst Ideen realisieren, preiswert umsetzen und verbreiten lassen. Die noch erhältliche Publikation enthält Beschreibungen individueller Projekte, künstlerische Statements und Biografien sowie zahlreiche Bilder und Beispiele von Künstlerbüchern aus dem Bereich der Copy Art. Robert Hirsch, Beate Reese, Kate Eichorn und Herbert Lachmayer steuerten Essays bei. Das Titelbild stammt von der leider verstorbenen niederländischen Künstlerin Lieve Prins.

Cover of the catalogue Fast, Cheap & Easy, 2018

25.08.22

M.F.F. Radio 028

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Minolta EP 3170, Minolta EP 4233, Oki ES8473 MFP, Rank Xerox LTD, Epson Perfection V750 Pro, Behringer Vintage Delay Effekt Pedal, Software: Max Msp, VST-Effekt-Plugins (MH Thump, GRM Delay, GRM Evolution) + Thomas Keiser

23.08.22

Xerox Portrait 2022

Tom Carpenter ist vielleicht der einzige Künstler, der das alte Xerox Selenplatten Equipment intensiv nutzt – und er kreiert eindrucksvolle Werke mit diesem analogen Copy-Tool der 50er-Jahre. Das zeigt dies Portrait von Necole Zayataz. Tom baute die Kamera um, jetzt ist sie mobil und macht Bilder im „Portrait“-Format. Die Belichtung im hellen Tageslicht betrug 4 Sekunden, denn die wiederverwendbaren Selenplatten haben nur eine Empfindlichkeit von 2,0 ASA! Bob Hirsch machte die Fotos – und wir danken dem Modell, dem Künstler und dem Fotografen.

Tom CArpenter with xerographic portrait of Nicole Zayataz

28.07.22

M.F.F. Radio 027

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Canon imagePRESS C700, Canon imageRUNNER 2625i, Imprimerie Héraldie / Vassili Gogatishvili (Die, Frankreich), Imprimerie Arc en Soie (Die, Frankreich) + Peter Strickmann

25.07.22

Copy-Performance in Kassel

In der Orangerie in Kassel fand am 19. Juli die von Jürgen O. Olbrich iniierte Copy-Performance statt. Anlass war das Sommerfest des Verbandes der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen. Die Bezirksgruppe Nordhessen e. V. hatte Jürgen eingeladen und wie man sieht, nahmen zahlreiche Besucher:innen an der schönen Aktion teil. Die Fotografie stammt von Mario Zgoll.

Foto der Wand mit Handkopien der Besucher:innen des Sommerfestes

15.07.22

Artistas y Maquinas / Artists & Machines

Der Katalog ist jetzt online verfügbar

Der ausgezeichnete dreisprachige Katalog zur Ausstellung „Artistas y Machinas. Diálogos en el desarollo del Arte Digital“ (Artists & Machines. Dialogues in the development of the Digital Art) ist nun online verfügbar. Die Ausstellung fand von Dezember 2021 bis März 2022 in València statt und wurde von Nilo Casares und José Ramón Alcala kuratiert. Valencia: Ed. Generalitat Valenciana. 251 pages ISBN:978-84-482-6680-6. Trilingual edition Spanish / English / Valenciano. Catalog of the exhibition of the same name. Center of Carme Contemporary Culture (CCCC). Valencia. 2021/17/12

picture of the catalog

12.07.22

Das neue Océ Museum in Venlo

Am 12. Mai 2022 öffnete das komplett neu gestaltete Océ Museum in Venlo seine Ausstellung wieder für die Besucher. Angegliedert an das Canon Customer Experience Center wurde die Eröffnung dort gebührend gefeiert. Auch ein Mitglied der Gründerfamilie begrüßte die zahlreichen Gäste. Ein Besuch lohnt sich wirklich. https://www.ocemuseum.nl/

Opening of the new Océ Museum in Venlo

30.06.22

M.F.F. Radio 026

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
HP Envy 6020 und tibslc

25.06.22

Das Raunen der Sammlung

M.F.F. zu Gast im Kunstmuseum Bochum

Das M.F.F. Museum für Fotokopie ist Teil der Ausstellung „Das Raunen der Sammlung – Zeichnung und Graphik, Teil 2“ im Kunstmuseum Bochum. Auf Einladung der aktuelle Museumsleitung, Noor Mertens und Sepp Hiekisch-Picard, zeigt das M.F.F. Werke von internationalen Künstler:innen aus der eigenen Sammlung, Material aus dem Archiv sowie eine kleine Auswahl historischer Kopiergeräte.

Außerdem steht ein moderner Fotokopierer bereit, der von den Besucher:innen kreativ genutzt werden kann.

Wir freuen uns sehr über diese Möglichkeit, einige der Sammlungsobjekte in den großzügigen Museumsräumen in Bochum zeigen zu können.

Die Ausstellung ist vom Samstag 25. Juni bis zum Sonntag 21. August zu sehen.

Eröffnung ist am Samstag 25. Juni um 15:00 Uhr inklusive Sommerfest.
Kommt rum – Wir sind da und freuen uns auf euch!

26.05.22

M.F.F. Radio 025

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit: Oki ES8473 und Achim Zepezauer

09.05.22

Franz John "Viva Maria"

einszueins (19) in der køniglichen Backstube

In der Reihe „einszueins“ zeigte die kønigliche Backstube, Zwiestädter Straße 10 in 12055 Berlin, Franz Johns Projekt „Viva Maria“. Die Ausstellung – bei der am Rande auch ein Rotaprint-Vervielfältiger* eine Rolle spielt – ist bis zum 13. August 2022 während der Öffnungszeiten der køniglichen Backstube zu sehen. Am 25.6.2022 um 17 Uhr führt Franz dort ein Gespräch mit Schriftsteller Ulrich Enzensberger. Ein glücklicher Zufall brachte Franz auf „Viva Maria“. Die Eröffnung ist am 14. Mai um 17 Uhr. Es dürfte spannend werden. *Das Besondere an dieser Rotaprint war die politische (und geheime) Nutzung der Maschine unter Rudi Dutschke und später durch die Kommune I. Subversive Schriften, Flugblätter, illegale Drucke usw. entstanden, die maßgeblich die Studentenunruhen der 1960er prägten.

Kopie eines Schreibens aus "Viva Maria"

09.05.22

so-VIELE.de – Heft 75

"ZWEI" von Jürgen O. Olbrich und Hubert Kretschmer

Im Rahmen der Ausstellung „KünstlerVerlegerKünstler“ zu sehen im Kunsttempel Kassel bis zum 29.5.2022, haben Hubert Kretschmer und Jürgen O.Olbrich die Publikation „ZWEI“ gemeinsam erarbeitet. Eine von zehn Vorzugsausgaben des Heftes mit je zwei Original-Collagen plus signiertem Heft ist dort ebenfalls erhältlich.

Grafik aus Heft 75 der Edition so-VIELE.de

28.04.22

M.F.F. Radio 024

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Canon IR 2270, Soma Lyra 8, Behringer Neutron Synthesizer + Matthias Gründig

31.03.22

M.F.F. Radio 023

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
GR-1 von Tasty Chips, Rank Xerox LTD, selbstgebauten elektromagnetischen
Sensoren die einen KYOCERA TASKalfa 5003i in einem Copyshop untersuchen und Norman Neumann

18.03.22

Nachruf

Wir trauern um Dore O. mit der wir eng verbunden waren. Sie und die gemeinsamen schönen Projekte im Makroscope und M.F.F. werden wir in guter Erinnerung behalten. Unser Beileid gilt ihren beiden Kindern und ihrer Familie.

16.03.22

Jürgen O. Olbrich

Website online

Die Ursula und Peter Wenzel Collection hat eine Website mit gesammelten Werken von Jürgen online gestellt, die regelmäßig aktualisiert wird. Dort sind auch seine Copy-Arbeiten zu finden. Wir gratulieren!

Startseite der Website

04.03.22

Elektrografien – Alcalacanales

Ignacio Ribas "Mosaicos", der Soundtrack zur Ausstellung 1988

Zur Eröffnung der neuen Museumsräume im August 1988 hatten José und Fernando nicht nur ihre beeindruckenden, zum Teil in Kooperation mit der Bildhauerin Begona Sanjuan geschaffenen Werke mitgebracht, sondern auch ein Audiotape mit der eineinhalbstündigen Komposition „Mosaicos“ von Ignacio Ribas. Diese lief als eine Art Ambient-Sound während der Ausstellung „Elektrografien“. Dennis Dycks digitalisierte das Tape kürzlich und ich fragte José, wer der Autor sei, denn der stand nicht auf der Kassette. Er schrieb mir, dass eine verkürzte Interpretation des Stückes auf YouTube zu hören sei – gespielt 2008 auf der weithin berühmten Orgel der Kirche Sankt Peter in Köln.

Cover des Kataloges Elektrografien

03.03.22

Pandemic Gazette

Publikation von Robert Hirsch, USA

Von Bob Hirsch aus Grand Island im Staat New York wurde jetzt die Pandemic Gazette veröffentlicht, eine Zeitung im Format 29 x 38 cm mit 28 Seiten in Farbe. Die Gazette ist seine künstlerische Interpretation von amerikanischen Presseveröffentlichungen aus der jüngsten Covid-Zeit. Wir kamen 2018 durch Tom Carpenter in Kontakt und haben gemeinsam die Ausstellung „Cheap, Fast & Easy – The Copy Art Revolution“ in der CEPA Gallery in Buffalo kuratiert. Bob’s übergreifendes Projekt heißt „Light Research“ und er ist auch der Autor von recht bekannten und erfolgreichen Büchern zur künstlerischen Fotografie.

Fünf Exemplare der Pandemic Gatette von Robert Hirsch

24.02.22

M.F.F. Radio 022

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Morphagene, Mimeophon, Beads, Schrubber, MINOLTA EP 4233 + Jan Ehlen

23.02.22

Instant Copier Animation von Genetic Drugs

Soundtrack zu Franz Johns Film jetzt bei Apple Music

Bei seiner Ausstellung im MFF im Jahr 1986 zeigte Franz John (http://www.f-john.de/) seine Instant Copier Animation per Video, aufgenommen hatte er die zig-tausend Einzelbilder per 8 mm-Film. Den perfekten Soundtrack für diesen Trip durch die xerografische Dimension lieferte der Berliner Musiker und Produzent Genetic Drugs. Jetzt sind seine gesammelten Werke der 80er und 90er-Jahre bei Apple Music erschienen. Der Sound zu Franz‘ Film ist Track Nr. 13. Dank an Franz für diesen Hinweis – der Sound klingt fantastisch – und die Instant Copier Animation ist ein großartiges Werk, das seinesgleichen sucht.

Vorspann Instant Copier Animation

20.02.22

Faking H.

Océ-Kopierer am Filmset

Constantin Dehn, Innenrequisiteur bei der UFA Fiction fragte im April an, ob das M.F.F. einen funktionierenden Xerox-Kopierer der 1980er-Jahre habe. Leider nicht – aber wie es der Zufall wollte, hatte Klaus (s)einen alten Océ-Kopierer schon zuvor mit Hilfe von unserem Supertechniker Bennie S. wieder zum Laufen gebracht. Und der stammte aus den frühen 80ern. Herr Dehn war begeistert und so wurde das alte Schätzchen zum Drehort für die Mini-Serie „Faking Hitler“ ins alte Düsseldorfer Finanzamt verfrachtet. Der Regiseur wollte nämlich, dass die junge Stern-Reporterin heimlich die gefälschten Tagebücher kopieren sollte, auf einem Kopierer aus der Zeit. Wieder mit Hilfe von Bennie musste dort ersteinmal ein Transportschaden behoben werden, aber dann hieß es „Kamera ab!“ und unser Kopierer spielte mit. In unserer Sammlung haben wir jetzt ein paar Blätter des gefakten Fakes. Die Serie läuft zur Zeit auf RTL +

Der Océ-Kopierer am Filmset von Faking H.

02.02.22

Preziosen 1

Herausragende Stücke der M.F.F.-Sammlung: Edith Weyde

Urs Tillmanns, Fotograf, Fotohistoriker und Journalist aus der Schweiz fragte nach, ob noch ein Exemplar des Buches „Edith Weyde – wie eine Chemikerin aus dem Rheinland die Welt veränderte“ zu haben sei. Zum Glück hatte Klaus noch ein paar Exemplare im Museums-Keller wiedergefunden. Es stellte sich heraus, dass Urs Tillmanns in seinem  – absolut lesenswerten – Buch „Gechichte der Photographie“ auch über Edith Weydes Erfindung geschrieben hatte – und nicht nur das, in seinem Bericht zeigte er auch ein frühes Sofortbild der Chemikerin, aufgenommen 1941 aus dem Fenster ihres Labors bei Agfa in Leverkusen. Es handelt sich um das erste authentische Bild, dass uns bisher bekannt ist. Das allein war schon eine wichtige Information. Doch es kam noch besser: Herr Tillmanns stiftete das Originalbild dem M.F.F. – und dafür können wir ihm wahrlich nicht genug danken.

Seite 292 aus Geschichte der Photographie

01.02.22

Essays on Leakages – Fake, Hybrid, Sites, Palimpsest

Ein wunderschön gestaltetes Buch von Madhusree Dutta, der Leiterin der Akademie der Künste der Welt und Nanna Heidenreich

„Essays on Leakages – Fake, Hybrid, Sites, Palimpsest“ von Madhusree Dutta und Nanna Heidenreich erschien in der Edition: Angewandte bei De Gruyter – mit Essays verschiedener Autor:innen sowie Abbildungen von einigen Arbeiten aus der Ausstellung „Copy it“ von 2020 und einem Foto aus Klaus’ OHP-Vortrag.

Cover of the book Leakages

28.01.22

Film impossible Rodin e le gabbie di Bacon

Ausstellung von Pierluigi Vannozzi in Lavi! City in Bologna/Italien

Pierluigi Vanozzi aus Bologna hat uns am 28. Januar 2022 ein Exemplar seines Kataloges mitsamt der dazu gehörenden Box geschickt. Die gleichnamige Ausstellung fand vom 7. bis 21. Dezember 2021 statt. Herzlichen Dank Pierluigi!

27.01.22

M.F.F. Radio 021

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit Panasonic FP-7742 von Stefan Helmreichs CD „Xerophonics – copying machine music“, dem Opener des Films „Chester Carlson“ und dem Interview John H. Dessauers (Xerox) mit Chester F. Carlson von 1966 + Klaus Urbons

15.01.22

Develop D 100 Schreibtischkopierer der 1990er-Jahre

Ein Neuzugang für unsere Sammlung

Ein Develop D 100 Schreibtischkopierer der 1990er-Jahre, hergestellt von Develop, dem Pionier der Blitzkopie in Gerlingen bei Stuttgart, wurde uns von Dirk Gulden angeboten. Da haben wir gerne zugesagt, denn damit ist eine kleine, feine Übersicht der drei von diesem wichtigen Hersteller eingesetzten Kopierverfahren (Blitzkopie aka Copyrapid, Elektrofax und Xerografie) komplett.

Bild des Schreibtischkopierers Develop 100

15.01.22

Schöne Überraschung

Jürgen O. Olbrich stiftete "Readymade Stamps" eine achtteilige Serie von Unikaten

Eigentlich sollten in dem Paket , das Jürgen aus Kassel schickte, ’nur‘ ein paar Handbücher von alten Kopierern sein, die er nicht wegwerfen wollte. Doch erstmal war das Päckchen in der Annahmestelle nicht auffindbar. Im zweiten Anlauf tauchte es dann doch auf – und beim Öffnen kam die Überraschung zum Vorschein! Das Paket enthiel auch die „Readymade Stamps“ eine achtteilige Serie von Unikaten. Danke Jürgen.

Paket von Jürgen O. Olbrich aus Kassel

01.01.22

Joseph Kadar / Le K’dar - a Hungarian Artist in Paris

Das Werkverzeichnis des Künstlers liegt jetzt vor

Der Katalog des Gesamtwerkes, gestiftet von Vanda Zsoldos, der Witwe des Künstlers, erschienen im Bocskai Muzeum, Ungarn. Kadar war seit den 90er-Jahren sehr aktiv in Sachen Copy Art und Elektrografie, so organisierte er eine Biennale für Elektrografie in Berlin und Seoul sowie mehrere Ausstellungen in Ungarn. In unserer Sammlung befinden sich zwei seiner Copy-Arbeiten. Wir bedanken uns herzlich bei Vanda Zoldos und dem Bocskai-Muzeum für diesen schönen Band.

30.12.21

M.F.F. Radio 020

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Minolta EP 4233, Memory Boy + Mari Lena Rapprich

17.12.21

Artistas y Machinas. Diálogos en el desarollo del Arte Digital

Ausstellung in València/Spanien

Die Ausstellung „Artistas y Machinas. Diálogos en el desarollo del Arte Digital“ (Artists & Machines. Dialogues in the development of the Digital Art) wurde von José und Nilo Casares in València kuratiert. Gezeigt werden im Centre del Carme vorallem Arbeiten aus der Sammlung des MIDE CIANT. Auch ein lebensgroßer Realkopie-Akt von Klaus von 1984 ist mit dabei. Die sehenswerte Ausstellung läuft bis zum 20.3.2022.

25.11.21

M.F.F. Radio 019

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Minolta EP 3170, Oki ES8473, Modular Synthesizer + J. Ehlen

19.11.21

Lichtpaus-Automat „ROWE 110“

Ein freundliches Angebot aus Bayern

Ein Lichtpaus-Automat „ROWE 110“ wurde dem M.F.F. von einem Architekturbüro in Bayern angeboten. Leider mussten wir ablehnen, denn dieses Modell befindet sich bereits in der Sammlung und der Platz reicht nicht für ein zweites Exemplar.

17.11.21

Folkwang Uni meets M.F.F.

Matthias Gründig kam mit seinen Studenten zu Besuch

Im Rahmen eines Kurses beschäftigten sich die Student:innen von Matthias Gründig sehr intensiv mit dem Thema „Kopie“ in allen Bereichen. Er fragte an, ob ein Besuch im M.F.F. möglich sei, am besten verbunden mit einem Workshop. Das wollten Mari Lena und Klaus natürlich sehr gerne machen. Unter Einhaltung aller erforderlichen Hygienemaßnahmen kamen an die 20 Student:innen ins Museum und hörten sich unsere Geschichte(n) an. Zum anschließenden Workshop hatten wir unseren top-modernen OKI und den wunderbaren alten Minolta mit austauschbaren Schmuckfarben bereitgestellt. Da kam Freude auf – und Experimentierlust!

09.11.21

Missglückte Rettung

Wolfgang Hainkes Endloskopie konnte nur teilweise erhalten werden

Die Rettung einer Endloskopie aus der Ausstellung „Sally Lunn – The Machine“ von Wolfgang Hainke im Essener Forum Kunst & Architektur gelang leider nicht. Wolfgang hatte Anfang der 90er-Jahre eine Möglichkeit entdeckt, mit seinem Toshiba-Kopierer beliebig lange Kopien zu erstellen, obwohl dies nicht von Hersteller beabsichtigt war. Er ließ die bis zu zwanzig Meter langen Copy-Arbeiten meist mehrfach durch die Maschine laufen und nutzte dabei schwarzen, roten und blauen Toner. In Essen hatte er eines dieser Kopie-Werke auf den Boden geklebt. Dies wäre beim Abbau im Müll gelandet – doch Klaus wollte versuchen es zu erhalten. Anfeuchten und Abziehen ging garnicht, das Papier löste sich auf. Erst zum Schluß stellte sich heraus, dass vorsichtiges trockenes Abziehen die beste Methode war. Immerhin konnte die Arbeit in Fragmenten erhalten werden.

28.10.21

M.F.F. Radio 018

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Ocè 1615, Oki ES8473 MFP, Rank Xerox LTD, Minolta EP 4233, Yamaha PS200, Elerctro Harmonix Holy Stain, Tascam CDA500, Yamaha KX390 + Julian Eckstein

30.09.21

M.F.F. Radio 017

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Minolta EP 3170, Rank Xerox LTD 05, Oki ES8473, DAW und Einar Fehrholz

29.09.21

Wiedersehen in Cuenca

José Rámon Alcalá

Klaus besuchte das MIDE CIANT, das „Museo Internaçional de Electrografia“, in der Universidad Castilla-La Mancha (UCLM) in der spanischen Stadt Cuenca. Dort traf er seinen alten Freund José Ramón Alcalá wieder. José gründete das MIDE im Jahr 1990 und lehrt dort an der Fakultät der Schönen Künste.

28.09.21

In der Bibliothek

Alles über Copy Art und Elektrografie

Die komplette Bibliothek des MIDE CIANT befindet sich in der UCLM Library auf dem Campus. Dort zu recherchieren und nach bisher unbekannten Publikationen zu fahnden war natürlich sehr wichtig. Die Bibliothekarin Emilia Zomeno empfing Carmen und Klaus und führte sie zu den gut sortierten Regalen. Emilia war es , die alle dort vorhandenen Bücher nach dem internationalen Buchstandard registriert hatte. Sie freute sich über Klaus‘ neuestes Buch und die Zines von The Rapid Publisher. Danke Emilia!

26.09.21

Museo Internaçional de Electrografia

Ein Besuch in Cuenca

Vier Tage lang studierte Klaus die weltweit einmalige Sammlung des Museums, bei dieser handelt es sich um die umfangreichste im Bereich der Copy Art und Elektrografie – und sie wächst weiterhin. Direktorin des MIDE CIANT ist Ana Navarette Tudela, sie leitet auch die Fakultät der Schönen Künste am dortigen Standort der Universidad Castilla-La Mancha (UCLM). Dori Saiz organisiert das Büro und die Studentinnen Carmen und Clara arbeiten an der Digitalisierung der Sammlungsobjekte – eine wahre Mammut-Aufgabe. Zur Zeit ist die Sammlung nicht öffentlich zugänglich, doch das Museum organisiert Ausstellungen wie aktuell „Artistas y Maquinas“ in Vàlencia und bringt Publikationen heraus. Die UCLM hat für die Aufbewahrung der Sammlung einen riesigen klimatisierten Raum bereitgestellt. Dort befinden sich die meisten der rund 12.000 Kunstwerke.

MIDE Museum Archiv mit Carmen

17.09.21

Drei schöne alte Fotokopierer und ein uraltes Diktiergerät

Gestiftet von Leopold de Rooij

Leopold de Rooij hatte dem M.F.F. drei schöne alte Fotokopierer und ein uraltes Diktiergerät von Parlophone angeboten. Zwei der Kopierer hatten wir bereits, aber das Blitzkopie-Buchkombi-Gerät von Develop noch nicht. Doch die Geräte befanden sich an der holländischen Küste. Zum Glück wohnen Brigitte und Reiner Kleiss, alte Freunde von Klaus ganz in der Nähe. Sie brachten die Kopierer mit nach Mülheim. Dank an Leopold und an Brigitte und Reiner.

Photo of Leopold de Rooij at the table

26.08.21

M.F.F. Radio 016

Ein Copy Sound Radio Experiment

Diesmal mit:
Canon Pixma als metaphorischer MuFu + Klaus Urbons

16.08.21

Das M.F.F. zieht um

ein Film von Kathrin Grzeschniok

Als wir Anfang März das M.F.F. für den Umbau vorbereitet haben und ein Teil der Sammlung ausgelagert wurde, wurden wir von Kathrin Grzeschniok und ihrer Kamera begleitet. Dabei hat sie diesen spannenden Moment des Aufbruchs für uns festgehalten Ein großer Dank!

29.07.21

M.F.F. Radio 015

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Brother DCP-135C, DAW + Katharina Geling

17.07.21

Großartige Stiftung

Publikationen der ungarischen Gruppe ARNYEKKÖTÖK

Wir haben eine großartige Stiftung von Publikationen der ungarischen Gruppe ARNYEKKÖTÖK (Shadow Weavers) erhalten. Die Mitglieder Dárdai Zsusa, Szász János, Tenke István und Zsuboni Ervin stellen seit den 90er-Jahren gemeinsam aus und publizieren verschiedenste Formate. Nun dürften wir fast alle Ausgaben ihrer Publikationen in unserer Sammlung haben. Dank an Tenke und ARNYEKKÖTÖK!

Verschiedene Publikationen von der Gruppe Arnyekkötök

24.06.21

M.F.F. Radio 014

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Canon Lide 70, OKI MC352 + Klaus Urbons

10.06.21

Gerettet 2

Handbetriebener Haloid-Xerox-Kopierer

Ein früher Haloid-Xerox-Kopierer, den es bereits seit Mitte der 50er-Jahre gab, wurde dem M.F.F. angeboten. Der bis in die 70er-Jahre als „Rank-Xerox 1385 Universal“ angebotetene Kopierer-Saurus hatte offenbar jahrzehntelang im Keller eines Erfinders in Karlsruhe gestanden. Es handelt sich um ein sehr großes Gerät mit Reprokamera, doch wir haben diesen phantastischen Kopierer bereits und er ist das Schmuckstück unserer Sammlung. Dr. Stefan Stein vom Heinz-Nixdorf-MuseumsForum in Paderborn setzte sich vehement für die Aufnahme in die dortige Sammlung ein – und nun wird das gute Stück im HNF fachmännisch restauriert und soll dann Teil der Dauerausstellung werden.

03.06.21

Zehn Jahre Kinderzimmer

Feldkopiergerät

Flynn Neuhaus fragte per E-Mail an, ob wir vielleicht Interesse an einem Feldkopiergerät hätten, das er verkaufen wollte. Auf den beigefügten Fotos war zu sehen, dass es sich um einen Kopierer für den militärischen Einsatz handelte, in einer großen grau-grünen Kiste mit Schablonenschrift. Im Innneren verbargen sich ein Unikop-Belichter und ein rares Develop-Handentwicklungsgerät der ersten Stunde. Betrieben werden kann der Belichter auch mit einer Autobatterie. Das war natürlich sehr interessant. Auf die Frage, woher die Kiste sei, kam eine verblüffende Antwort: Mit sieben Jahren hatte Flynn die Kiste irgendwoher bekommen – und weil er sie so toll fand, stand sie zehn Jahre lang in seinem Kinderzimmer! Wir wurden uns einig und die Freude war auf beiden Seiten groß. Dank auch an Gabi, in deren Smart die Kiste soeben hineinpasste.

27.05.21

M.F.F. Radio 013

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Oki ES8473 MFP, Effektschleifen, Walkman, Ausschnitte aus The Rapid Publisher #17 + Mari Lena Rapprich

16.05.21

Livestream: IMT MFF TRP

Ihr könnt Zuschauen wie das Zine entsteht

Heute von 12 bis 21 Uhr entsteht im M.F.F. ein neues Zine von The Rapid Publisher. Ihr könnt euch einfach dazu schalten und im Stream das Geschehen verfolgen. Auf Grund der aktuellen Lockerungen habt ihr sogar die Möglichkeit live in Mülheim an der Tür des Makroskopes klopfen und eure Kopiervorlagen direkt einzureichen und dabei zuzuschauen wie sie kopiert werden. Wir freuen uns auf das Zine #17 und eure Copies!

16.05.21

Kopiervorlagen

für The Rapid Publisher #17

Bitte beachtet bei den Einsendungen von Kopiervorlagen folgendes:
1. vorzugsweise am 16. Mai erstellt
2. A5 Hochformat (21 x 14,8 cm)
3. der Druck erfolgt in schwarz/weiß
4. rohes und skizzenhaftes Material ist sehr willkommen
5. sende es an mail@therapidpublisher.com

10.05.21

Material für IMT MFF TRP

Für die Copy-Aktion mit The Rapid Publisher stellen wir Material aus der Sammlung zur Verfügung

Wir stellen fünf Sammlungsobjekte und dokumentarisches Material schon vorab als Download zur Verfügung, welches man als Ausgangs- und Collage-Material verwenden kann.

09.05.21

The Rapid Publisher

und der Duft des Kopierers

The Rapid Publisher besteht aus den Künstlern Nico Bergmann und Torben Röse, die sich in den Geruch des Kopiergeräts verliebt haben. Seither haben sie eine Vielzahl Copy-Aktionen und Produktionen von Zines durchgeführt. Ausgangspunkt ist hierfür immer ein bestimmter Ort oder eine Veranstaltung. Dabei geht es ihnen auch immer um das Gemeinschaftliche und den Wirrwarr. Sie kreieren den Rahmen und fügen zusammen, alle liefern den Inhalt, das Kopiergerät vervielfältigt. So schreiben sie selber: “Der Kopierer spuckt alle paar Sekunden dein Bild, deinen Text und tropfenden Schweiß aus. Wir greifen auf, tackern zusammen und bringen eure Gedanken in Guss. Eine Form, ein Zine, im Fünfminutentakt, das Werk Gottes oder einfach ein Haufen Grütze. Beides ist gut!”.

09.05.21

The Rapid Publisher im M.F.F.

Ankündigung: Zum Internationalen Museumstag bekommt das M.F.F. Besuch von The Rapid Publisher

Zum diesjährigen Internationalen Museumstag am 16. Mai findet im M.F.F. Museum für Fotokopie eine gemeinsame Online-Aktion mit The Rapid Publisher aus Köln statt. Dies würde eigentlich bedeuten, dass in einem vollen Raum, gesellig und gemeinschaftlich an der Produktion eines Zines gearbeitet wird: Collagenartig fügen sich Ausschnitte aus Zeitschriften, angefertigten Zeichnungen und comic-artige Dialoge und Kommentare zu einer neuen Ausgabe des The Rapid Publisher Zines zusammen. Das Kopiergerät übernimmt hierbei die zentrale Rolle des Vervielfältigers, es wird zur Produktions- und Publikationsstelle. So beschreiben Nico Bergmann und Torben Röse ihre Aktion selbst „The Rapid Publisher heißt: Ein Raum voller Menschen, ein Abend mit Kaltgetränken, dein Hirn trifft den Kopierer, und du bastelst Publikationen mit deinen Händen!“.
Diesmal verlegen wir gemeinsam die Aktion ins WWW und wollen wir mit allen Interessierten gemeinsam online an der neuen Ausgabe arbeiten. findet die eigentliche Copy-Aktion im Stream statt, sodass man live Nico und Torben von The Rapid Publisher bei der Produktion des Zines zuschauen kann. Vielmehr ist man aufgerufen vorab oder währenddessen digital eigene Beiträge einzureichen um Teil der Ausgabe zu werden!

29.04.21

M.F.F. Radio 012

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
OKI ES8473 MFP, Mackie MS1202 + Dennis Dycks

14.04.21

Zum Umgang mit Musuemsobjekten

Dokumentation und Provienzforschung in NRW

Heute haben wir an der Online-Veranstaltung der LVR Musuemsberatung „Zum Umgang mit Museumsobjekten – Dokumentation und Provenienzforschung“ teilgenommen, bei der auch der neu konzipierte Dokumentationskoffer vorgestellt wurde.

05.04.21

Familie Schuster

Olympia OF 625, Faxgerät der 90er-Jahre

05.04.2021 Ein Telefax-Gerät Olympia OF 625, Jahrgang 1993/94 – gestiftet von Familie Schuster aus Heiligenhaus. Das Faxgerät hatte in der Schreinerei der Schusters für Jahrzehnte treue Dienste geleistet und war einfach zu schade, um es wegzuwerfen. Frau Schuster brachte es persönlich vorbei und gab auch noch einige Rollen Thermopapier dazu. Herzlichen Dank!

04.04.21

Gerettet 1

Rank Xerox 3107 für das LVR Museum Oberhausen

08.04.2021 Ein wunderbar erhaltener Xerox 3107 der 70er-Jahre wurde dem M.F.F. von Constantin Dehn von der UFA Fiction angeboten, doch uns fehlte leider der Platz (und ein identisches Exemplar befindet sich im Berliner Depot). Herr Gaigalat vom LVR-Industriemuseum in Oberhausen nahm den Xerox zum Glück gerne in die dortige Kopierer-Sammlung auf.

29.03.21

Flashback

Mit Blick ins Gästebuch

Heute vor 36 Jahren wurde das M.F.F. in der Friedrichstraße 59 in Mülheim eröffnet und zeigte als erste Ausstellung Arbeiten von Herbert W. Franke, Roland Henß-Dewald, Rainer Malich, Jürgen O.Olbrich, Timm Ulrichs und Klaus Urbons. Schon damals bestand die Sammlung aus Kopiergeräten, dokumentarischen wie technischen Materialien und Copy Art.

25.03.21

M.F.F. RADIO 011

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Minolta EP 3170, Interview Mitschnitte mit Klaus Urbons, Synthesizer + Mari Lena Rapprich

11.03.21

Der Moment wurde festgehalten

Nichts bleibt unbemerkt

Wir wurden in den letzten Tagen von Kathrin Grzeschniok und ihrer Kamera beim Verräumen des M.F.F. begleitet. Dabei hat sie sicherlich auch die eine oder andere Stories eingefangen. Wir sind gespannt!

04.03.21

Andrea Esswein

Bücher, Kataloge und Infos zu ihrer Copy Art

04.03.2021 Die Künstlerin Andrea Esswein aus Wiesbaden schenkte dem M.F.F. einige großartige Publikationen zu ihren Arbeiten im Bereich der Copy Art. Sie arbeitete seit den 90ern im Bereich der Kopigraphie. Besten Dank Andrea!

paperwhite2_Copy_Art_von_Andrea_Esswein_2016

04.03.21

Dokumentationskoffer

Zum Umgang mit Musuemsobjekten

Er ist da – der neu konzipierte Dokumentationskoffer der LVR Musuemsberatung. Wir sind einer der glücklichen Ort in NRW, die solch einen Koffer als Grundlage für ihre Musuemsarbeit und den Umgang mit den Sammlungsobjekten bekommen haben.

03.03.21

Ciao Holz

Freier Blick nach oben

Heute wurde die Holzkostruktion der ehemaligen Zwischendecke entfernt und damit der ungestörte Blick frei auf den Stuck des alten Speisesaals des 1898 erbauten „Hotel Terminus“, in dem sich heute das M.F.F. befindet.

Besten Dank an Simon und Jan für die tatkräftige Unterstützung.

02.03.21

Step by Step

Nach und nach findet alles seinen neuen temporären Platz

In den letzten Tagen wurde viel im M.F.F. verräumt. Ein Großteil unserer Sammlung an Copy Art und Dokumentarischem Material konnte im Makroscope zwischengelagert werden, die Bibliothek und vieles an Kopiermaterialien auch, allerdings mussten die meisten Kopiergeräte ausgelagert werden. Das eine oder andere Kopiergerät passt gerade mal in Einzelteilen in einen Fahrstuhl und/oder wiegt ein paar Kilo mehr.

Großen Dank an Joey, Leonardo, Jessica, Felix, Ella und Hannes, die in den letzten Tagen so tatkräftig unterstützt und mit angepackt haben.

26.02.21

Bibliothek

– noch ein kleiner temporärer Umzug

Heute hat auch die Bibliothek im Haus einen neuen temporären Ort gefunden. In unserer Bibliothek warten noch viele Bücher, Zeitschiften aber auch Ausstellungskataloge und Textauszüge darauf, aufgenommen zu werden und langfristig auch auf der Website einsehbar zu sein.

25.02.21

M.F.F. RADIO 010

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Océ 1615 + Klaus Urbons
With kind instru-mental synesthetic support by Kenji Kojima, NYC, USA (www.kenjikojima.com)

24.02.21

Es wird gepackt!

Wir räumen den Raum leer um ihn neu glänzen zu lassen

Das M.F.F. Museum für Fotokopie hat durch die großzügigen Förderungen der LVR Museumsförderung, der NRW Stiftung und der LVR Regionalen Kulturförderung die Möglichkeit, sich neu auszurichten, notwendige Schritte der Archivierung zu gehen, eine Dauerausstellung sowie ein Vermittlungskonzept zu entwickeln und vor allem aber auch die Räumlichkeiten im Makroscope e.V. neu zu gestalten und zu renovieren. Nun geht es endlich los – Wir packen das Musum kurzzeitig ein um es anschließend in neuem Glanz wiederzueröffnen. Wir sind unglaublich gespannt auf das, was vor uns liegt und freuen uns sehr, das Museum im Makroscope langfristig zu manifestieren!

21.02.21

Joel Swartz

Interview mit dem Copy Art-Pionier

21.02.2021 Werke von Joel Swartz hatte das M.F.F. bereits im Jahr 2016 in der Ausstellung „Electrophotography“ gezeigt, zusammen mit Arbeiten seiner Künstlerfreunde Charles Arnold Jr. und Tom Carpenter. Damals hatte Joel dem Museum eine ganze Reihe seiner Arbeiteten gestiftet, für die er – wie auch die beiden anderen Künstler –  den handbetriebenen Haloid Xerox-Kopierer genutzt hatte. Weil Joel eine weitere Stiftung seiner Kunstwerke angekündigt hatte, wollte Klaus ihn einfach mal zu seinem künstlerischen Werdegang befragen, denn er gehört zur ersten Generation der Copy Art-Künstler in Nordamerika. Doch das war garnicht so einfach: Erst nachdem technische Hürden und mangelnde Erfahrung überwunden waren, konnte das Gespräch mit dem Pionier durchgeführt und (wenigstens teilweise) aufgezeichnet werden. Es ist wirklich eine wunderbare Geschichte, die Joel zu erzählen hat.

Photo of Joel Swartz being interviewed

02.02.21

Blaue Renaissance?

Berliner Blau und die Kunst der Cyanotypie

Im JOURNAL von A.Chahil ist nun der Artikel „Blaue Renaissance? Berliner Blau und die Kunst der Cyanotypie.“ von Klaus Urbons erschienen. Wir freuen uns sehr, mit  der Ausstellung und einer Ausstellungsansicht von „Kind of Copy – Cyanotypie“ vertreten zu sein.

28.01.21

M.F.F. RADIO 009

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Minolta EP 4233, Tapes + Mari Lena Rapprich

14.01.21

ORMIG Vervielfältiger

Stiftung von Jons Schüttler

14.01.2021 Der Künstlerkollege Jons Schüttler hatte keine Verwendung mehr für seinen Spirit-Carbon-Vervielfältiger von der Firma ORMIG. Der handbetriebene Drucker aus den 60ern war für den Einsatz bei der Bundeswehr konzipiert und füllte eine ziemlich große und schwere Kiste. Dazu gab Jons noch jede Menge von Farbblättern, Umdruck-Flüssigkeit und sogar das spezielle Papier. Leider gibt es (noch) kein Foto dieser sehr willkomenenen Stiftung, denn wir waren mit dem Einlagern der Sammlung beschäftigt. Jons hatte den ORMIG bei Mitmach-Straßen-Aktionen genutzt – und Klaus würde sehr gerne einen kleinen Workshop mit diesem schicken Vervielfältiger machen.

Ein Paket Umdruckpapier der Marke Kalla

07.01.21

Hi 2021

Wir bleiben vorerst geschlossen

Im Hintergrund geht die Arbeit allerding stetig weiter – mal langsamer, mal schneller. Wir machen weiter mit dem M.F.F. Radio an jedem letzten Donnerstag des Monats und stecken unsere Köpfe (mit Distanz) zusammen um neue Ideen zu entwickeln und weitere Schritte der Neuausrichtung zu machen.

31.12.20

M.F.F. RADIO 008

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:

XEROX + Mari Lena Rapprich

04.12.20

Océ-van der Grinten

Von der Apotheke zum Weltkonzern

04.12.2020 Walter Schernstein hatte Klaus eingeladen, für das Mülheimer Jahrbuch einen Beitrag über die spannende Geschichte der holländischen Firma Océ – van der Grinten zu schreiben, deren Deutschlandzentrale von 1962 an in Mülheim ansäßig war. Die Geschäftsführung von Océ hatte das Museum für Fotokopie viele Jahre lang sowohl mit Geräten als auch mit künstlerischen Aufträgen unterstützt. Deshalb war es für Klaus eine Ehrensache, sich dafür zu revanchieren.

Aufsatz über Océ-van der Grinten

26.11.20

M.F.F. Radio 007

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit:
Philips HC111 und Jan Ehlen

10.11.20

DIGITALISIERUNG 5.0

Nächste Runde mit Ole und Klaus

Diesmal digitalisieren Ole und Klaus viel Copy Art – Großformate, Objekte, Künstlerbücher und vieles mehr. Auch die kleine Streichholzschachtel von Jean-François Robic mit acht kleinen Kopien ist dabei sowie Arbeiten von NoNoJa, Jürgen O. Olbrich, The Rapid Publisher, Karl-Hermann Möller, Guiseppe Morrocchi, TRAX, Pierluigi Vannozzi und weitere.

05.11.20

LAUNCH

Ab heute ist unsere Website online

Wir sagen Danke und freuen uns auf alles was kommt – Im M.F.F. und hier auf der Website!

29.10.20

M.F.F. Radio 006

EIN COPY-SOUND-RADIO-EXPERIMENT

Diesmal mit: 

Paulo Adam, E-Drums, Minolta EP 3170 + Mari Lena Rapprich

 

06.10.20

A museum of the photocopier? Outrageous!

Das AEPM hat einen Artikel über unser Museum veröffentlicht – Danke!

„When Klaus Urbons first opened his photocopier museum as a private initiative the idea of collecting such everyday material must have seemed pretty outrageous to some. Today it has become an absolute necessity.“

24.09.20

M.F.F. RADIO 005

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit: XEROX 265DC von der CD xerophonics – copying machine music copyright & copyleft by Stefan Helmreich, Seeland 2003,  Tablet-PC + Klaus Urbons

24.09.20

ZU BESUCH: Sebastian von der Heide, Yumiko Mannarelli und Tobias Jansen

Kopien für eine kleine Auflage an Tapes!

Für den neuen Tape-Release von Montel Palma, am 6. November, kamen Sebastian, Yumiko und Tobias zu uns ins M.F.F. um die Cover für das Tape mit unserem sagenhaften Minolta-Analogkopierer in weißem Toner auf schwarzes Papier zu kopieren. Gemeinsam kamen sie aus Köln nach Mülheim um das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Alles funktionierte ohne Probleme, was bei einem 30 Jahre alten Kopierer immer wieder erstaunt. Es ist nur bedauerlich, dass die farbigen Toner für den Minolta schon lange nicht mehr hergestellt werden. Aber ein bisschen haben wir noch..

17.09.20

ARCHIV: Objekt-Nr. MFF_001000

Heute haben wir die 1000 geknackt

Es ist für uns ein erster großer Meilenstein der Aufnahme von Objekten in der Archivierung und dennoch erst der Anfang unseres umfangreichen Archivs. Diese 1000 Objekte setzen sich zusammen aus Kopiergeräten, Copy Art und diversem dokumentarischen Material. Viele Künstler*innen und Begleiter*innen des M.F.F. sind nun das erste Mal systematisch erfasst.

17.09.20

DIGITALISIERUNG 4.0

Vielseitiges Dokumentarisches Material

Derzeit ist Mari Lena dabei priorisiertes Dokumentarisches Material ins Archiv auf zu nehmen und zu Digitalisieren. Im ersten Schritt hat sie sich durch eine Vielzahl an Boxen durchgeschaut und diese angefangen zu sortieren. Daraufhin hat sie eine erste Auswahl an dokumentarischen Materialien getroffen wie Ephemera, Presseartikeln, Begleitmaterialien wie Ausstellungseinladungen Anderenorts oder auch Texte über Künstler*innen und Copy Art, oder auch Korrespondenzen, Briefumschläge, Fotodokumentationen von Ausstellungen, Personen, und Copy Art-Werken. Diese werden nun im nächsten Schritt digitalisiert.

12.09.20

TATTOO-BRUNCH

KIND OF COPY – TRANSFER UNTER DIE HAUT

Eigentlich sollte heute erneut ein Tattoo-Brunch im M.F.F. stattfinden. Mari Lena und Hamnes Performance hatten sich für dieses Jahr vorgenommen die Reihe fortzusetzen und unterschiedliche Tattoo-Copy-Künstler*innen ins Musuem einzuladen um den Begriff der Kopie und des Transfer-Verfahrens weiter zu denken und um neue Blickpunkte zu erweitern. Ausgehend von der Ausstellungsreihe „Kind of Copy“ sollen Copy Art, Kopiergeräte und -Verfahren sowie Tätowierungen gemeinsam im M.F.F. gezeigt werden und stattfinden. Wir verschieben das dann mal auf kommendes Jahr!

07.09.20

WERKE: SARA FÖRSTER

Uns hat ein Paket mit Copy Art erreicht

Mari Lena hat uns ein neues Werk von Sara Förster aus Bremen mitgebracht: Eine wunderbare Cyanotypie auf Millimeterpapier. Sara Förster war 2018 teil der Ausstellung “Kind of Copy – Cyanotypie” und ist seither enge Begleiterin des M.F.F. Wir freuen uns über diese neue Arbeit und auch eine neue Künstlerposition in unserem Archiv – Vielen Dank!

30.08.20

INTERVIEW: VASISTAS

Raiko hat Mari Lena ein paar Fragen gestellt

Raiko von VASISTAS hat Mari Lena ein paar Fragen zu meinem künstlerischen Arbeiten, dem Makroscope und natürlich auch dem M.F.F. gestell.

30.08.20

ZU BESUCH: TABEA BORCHARDT + VESKO GÖSEL

Für eine kleine Edition copygrafischer Unikate

Heute waren Tabea Borchardt und Vesko Gösel in Vorbereitung für ihre gemeinsame Ausstellung bei uns im M.F.F. zu Besuch –  Mit unserem fabelhaften Analogkopierer Minolta EP 4233 wurde eine Auflage von copygrafischen Unikaten für ihre Ausstellung bei kunst.werden realisiert. Als Farben wurden schwarzer und blauer Toner ausgewählt, die der Kopierer in einem einzigen Durchgang aufs Papier brachte. Die Arbeit ging sehr flott von der Hand und die beiden waren richtig zufrieden mit dem Ergebnis. Vesko brachte anschließend noch eine serielle Struktur per Linoldruck auf die Blätter.

30.08.20

WERKE: ULLI KATTENSTROTH

Uns hat ein Paket mit Copy Art erreicht

Heute haben wir Post aus Berlin bekommen: Ulli Kattenstroth, Künstler und Initiator unteranderem der Mail-Art Aktion “THE JUNGLE OF ART”, ist ein langjähriger Begleiter des M.F.F. und hat uns nun mit einer besonderen Sammlung an Copy Art beglückt – Vielen Dank!

27.08.20

M.F.F. RADIO 004

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit: Minolta EP 3170, NWB RS1 nach Verden (Aller), Cello, Kalimba + Mari Lena Rapprich

27.08.20

ZU BESUCH: HERR LINDENREUZ UND SEINE FAMILIE

In Erinnerung an den Geruch des alten Kopierzimmers

Heute hat uns Herr Lindenkreuz, Leiter der Grundschule Schönmünzach, mit seiner ganzen Familie im M.F.F. besucht. Anfang des Jahres haben wir den Spirit-Carbon-Vervielfältiger „Trommler 400“ von der Schule gestiftet bekommen. Der Besuch gestaltete sich recht lustig: Die Kids waren anfangs nicht wirklich an alter Kopiertechnik interessiert, bis sie die Geschichten des Erfolges von Edith Weyde und Chester Carlson hörten. Beim nächsten Besuch schaffen wir es dann hoffentlich auch den „Trommler 400“ in Betrieb zu nehmen.

14.08.20

DIE MAGIE DER KOPIE

TEil 4: Das Astoria Experiment: Wie Chester F. Carlson und Otto Kornei die Xerografie erfanden

Heute zeigen wir euch, wie ihr das berühmte „Astoria-Experiment“ selber machen könnt.

06.08.20

DIE MAGIE DER KOPIE

TEil 3: Chester F. Carlson: Wie ein amerikanischer Physiker die Xerografie erfand.

Heute möchten wir euch Chester F. Carlson vorstellen: Er war Physiker und Patentanwalt in Amerika und hat dort die Xerografie entwickelt – Das Kopierverfahren, welches wir alle heute noch in weiterentwickelter, digitalisierter Form benutzen.

30.07.20

M.F.F. RADIO 003

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit Schmachtenberg, Oki ES8473 MFP + Mari Lena Rapprich

08.07.20

FIRST LIGHTS

Zoom Talk

Heute ist Mari Lena bei First Lights eingeladen über die aktuelle Situation und die neuen Aufgaben des M.F.F. zu sprechen. Mit dabei sind John Jaspers vom Center for International Light Art, Unna, Mari Lena Rapprich vom M.F.F Museum für Fotokopie, Muelheim.de und Tomasz Wendland. Um 18.00 Uhr gehts los!

04.07.20

BUCHVORSTELLUNG AUF FOTOINTERN.CH

URS TILLMANNS HAT ETWAS ZU UNSEREM BUCH GESCHRIEBEN

Bei seiner Recherchen zu Edith Weyde ist Urs Tillmanns auf unsere Buch “Von der analogen Kopie zum digitalen Workflow” gestoßen und hat gleich eine Rezension über das Buch verfasst – Vielen Dank, Urs!

02.07.20

DIGITALISIERUNG 3.0

Und jetzt Copy Art

Heute startet Mari Lena mit der Digitalisierung der Copy Art des Archivs. Dafür arbeitet sie sich durch die schon aufgenommenen Sammlungsstücke mit den jeweiligen Objekt-Nummern. An ihrer Seite sind für diesen Arbeitsschritt ein Flachbett-Dokumentenscanner und viel Geduld – Ein Masterscan dauert zwischen dreieinhalb bis fünf Minuten.

01.07.20

ARCHIV: AUFNAHME

Objekt-Nr.: MFF_000000

Nach und nach bekommt jedes Sammlungsstück eine Objektnummer und wird im Archiv aufgenommen, dabei wird jedes Objekt den Archiv-Kategorien Copy Art, Technik und Dokumentarischen Material zugeordnet und mit seinen wesentlichen Informationen wie Angaben zum Künstler*in oder zum Hersteller, zum Titel und Material oder auch den Maßen aufgenommen, um eine weiterführende Informationsvermittlung und auch eine wissenschaftliche Arbeit zu ermöglichen.

25.06.20

M.F.F. RADIO 002

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit MINOLTA EP 4233 + Mari Lena Rapprich

06.06.20

SHOOTING STAR: XEROX

Ein voluminöses Kopiergerät

… und ein wirklich schönes Kopiergerät.

28.05.20

DIE MAGIE DER KOPIE

TEil 2: Edith Weyde und die Blitzkopie: Wie eine Erfinderin aus dem Rheinland die Welt veränderte.

Heute möchten wir euch mehr über die Chemikerin und Erfinderin Edith Weyde berichten – Eine großartige Frau, die maßgeblich die Entwicklung de Fotokopie beeinflusst hat.

28.05.20

DIGITALISIERUNG 2.0

Es geht weiter!

Die Digitalisierung geht weiter – Mari Lena und Ole bereiten alles für die nächste Runde an Kopiergeräten und Großformatigen Copy Art-Arbeiten vor.

20.05.20

ARCHIV: MITTWOCH

Mari Lena stöbert sich durchs Archiv

Seit einiger Zeit ist der Mittwoch unser Archiv-Tag. Es gibt noch sehr viele Boxen und Mappen, die geöffnet werden wollen – Mari Lena fokussiert sich derzeit auf die Aufnahme der Copy Art in unser Archiv, dabei öffnet sie die verschiedenen Boxen der Copy Collection, wie sie Klaus Urbons nennt. Aber auch an vielen anderen Orten findet man immer wieder Copy Art, wie zum Beispiel auf einigen Briefumschlägen oder auf Rückseiten von Briefen. All dies gilt es zu entpacken und zu sortieren, ins Archiv auf zu nehmen und neu verpackt in beständiges Material abzulegen.

17.05.20

M.F.F. RADIO 001

Ein Copy-Sound-Radio-Experiment

Diesmal mit TOSHIBA BD-5120, Klaus Urbons, OKI ES8473 MFP, Mari Lena Rapprich, Jan Ehlen, MINOLTA EP 4233

17.05.20

DIE MAGIE DER KOPIE

Teil 1: Das Museum für Fotokopie: Wie Klaus Urbons der Fotokopie ein Museum schenkte.

In unserer neukonzipierten Video-Reihe „Die Magie der Kopie“ erzählen wir euch im Interviewformat einiges über das M.F.F. Museum für Fotokopie, über die Pioniere der Fotokopie und unsere Held*innen wie Edith Weyde und Chester F. Carlson.

17.05.20

LESUNG: USEUM

Klaus liest

In dem Buch “Von der analogen Kopie zum digitalen Workflow” gibt es auf einigen Seiten auch die kurze Zusammenfassung der Geschichte des Museums und seine unterschiedlichen Orte udn Begegnungen. Das M.F.F. hatte verschiedene Zwischenstationen und war zwischenzeitlich aus als USEUM benannt – Ein Ort an dem Dinge nicht nur gezeigt und ausgestellt werden sondern viel mehr benutzt werden sollten. Es war immer ein wesentlicher Ansatz des Museums auch Produktionsstätte zu sein. 

17.05.20

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

In diesem Jahr findet alles online statt!

Auch in diesem Jahr werden wir uns am Internationalen Museumstag beteiligen – Wir hatten alles rund um die Ausstellung “Von der analogen Kopie zum digitalen Workflow” geplant, die eigentlich zum Book-Release eröffnet werden sollte und weitere Aspekte der (rheinländischen) Industriegeschichte aufgreifen sollte, wie zum Beispiel die Werbeanzeigen und Werbeprospekte der Hersteller und Copyshops. Nun machen wir alles anders: Wir laden euch zu einer weiteren Lesung aus dem Buch ein und strahlen das erste M.F.F. Radio aus.

02.05.20

COPY ACTION

Unsere Freunde The Rapid Publisher laden euch zur virtuellen Copy-Action

Und wir nehmen das als Anlass mal unser neues Oki Multifunktionales Kopiergerät ein bisschen näher kennen zu lernen. Mari Lena hat sich eine kleine Kopierstation im Museum aufgebaut. Wir sehen uns da, in Form von Kopien!

30.04.20

Museum für Fotokopie online

Kurzer Beitrag im ePaper des Heinz Magazine 5/20

Wir sind im neuen Heinz Magazin mit einer kleinen Notiz zu unserer Web-Präsenz. Auf Seite 6, gemeinsam mit dem großartigen moers festival, auch dort ist dieses Jahr einiges anders.

24.04.20

LESUNG: ECHTZEIT-KUNST AUF DEM FERN-ÄHNLICHMACHER

Mari Lena liest

Als Einführung in das neu veröffentlichte Buch liest Mari Lena den ersten Text des Buches “Echtzeit-Kunst” von Roland Henß-Dewald für euch, aus dem Jahr 1989. Schon seit Anfang der 80er-Jahre tauschten sich Roland Henß-Dewald und Klaus Urbons über Copy Art und alles was mit Kopieren zu tun hatte aus.

23.04.20

M.F.F. TV

Live für euch

Im Rahmen unseres Book-Release’ schalten wir uns auf YouTube live, um euch das Buch vorzustellen. Mari Lena wird Klaus ein paar Fragen zu seiner langjährigen Forschung  zur Technik-Geschichte des Rheinlands und seiner Faszination für innovative Hersteller stellen.

23.04.20

INTERVIEW: BOOK-RELEASE

VON DER ANALOGEN KOPIE ZUM DIGITALEN WORKFLOW

Um euch das Buch etwas vor zu stellen und herauszufinden was Klaus Urbons über die letzten Jahre seiner Forschung bis hin zu dieser Buchveröffentlichung angetrieben hat, hat Mari Lena Klaus ein paar Fragen gestellt.

23.04.20

VON DER ANALOGEN KOPIE ZUM DIGITALEN WORKFLOW

GESCHICHTEN EINES UMSCHWUNGS IN TECHNIK UND KUNST

Wir publizieren ein neues Buch.

10.04.20

DREHTAG

Das M.F.F. macht jetzt auch Videos

Neue Zeiten brauchen vielleicht auch neue Formate.

09.04.20

AKTUELLE SITUATION

Update aus dem M.F.F.

Wir machen im Hintergrund weiter: Nach dem Pre-Launch der Website arbeiten wir nun an den weiteren Inhalten und befüllen die Website. Außerdem erproben wir uns an neuen Formaten und Medien, arbeiten am Archiv und der Digitalisierung, entwickeln Gifs und spielen an unserem neuen OKI Multifunktionsgerät. 

02.04.20

SUPPORT YOUR LOCAL M.F.F.

Kein Makro ohne Zaster

Wir brauchen eure Unterstützung.

29.03.20

Das M.F.F. wird an das Makroscope übertragen

Klaus Urbons und der Makroscope e.V. haben den Schenkungsvertrag unterzeichnet

Heute ist ein guter Tag um neue Wege zu gehen – Klaus Urbons überträgt das M.F.F. Museum für Fotokopie und damit sein Lebenswerk zwischen Kunst, Technik und Forschung an den Makroscope e.V.

29.03.20

PRE-LAUNCH

Ab heute ist die erste Version unserer Website online

Zu Feier des Tages schalten wir heute unsere Website und das neue Online-Archiv frei! In den letzten Wochen haben wir mit dem Grafikbüro Bas & Aer und der Programmiererin Guida Ribeiro an unserem neuen Erscheinungsbild für das M.F.F. und unsere neue Website gearbeitet. Ab heute könnt ihr euch die erste Version online anschauen. Um 19.00 Uhr schaltet sich die Seite frei – Wir lassen den Countdown laufen!

29.03.20

EIN MUSEUM WIRD 35

Das M.F.F. feiert seine Gründung

Heute ist es soweit: Das M.F.F. hat Geburtstag

25.03.20

35 JAHRE M.F.F.

Am 29. März feiern wir Geburtstag

Nun gibt es uns seit 35 Jahren – am 29.März 1985 hat das Museum für Fotokopie das erste Mal seine Türen öffnete.

19.03.20

AKTUELLE SITUATION: SHUTDOWN

Wir sind auch von den Maßnahmen betroffen

Auch wir müssen aus gegebenem Anlass unseren Betrieb und alle geplanten Veranstaltung vorerst einstellen und auf unbestimmte Zeit verschieben. Als Teil des Makroscope bedeutet das für uns nicht nur die Einschränkung unserer wöchentlichen Öffnungszeiten im M.F.F. sondern vielmehr eine Absage von sehr unterschiedlichen Kunst- und Kulturveranstaltungen. Das ist sehr schade, aber sicher notwendig.

08.03.20

DEVELOP & CO

Die ersten Kopiergeräte sind abgelichtet

Die erste Runde Digitalisierung ist geschafft!

24.02.20

DIGITALISIERUNG 1.0

Wir wagen uns an die Kopiergeräte ran!

Ab jetzt werden unsere Objekte archiviert und digitalisiert. Mari Lena und Ole freuen sich auf die kommenden zwei Wochen!

24.02.20

DIGITALISIERUNG 1.0

Wir wagen uns an die Kopiergeräte ran!

20.02.20

CHANGE OVER: PIERLUIGI VANNOZZI

Auszug aus unserer Copy Art Sammlung

Wir zeigen eine Auswahl von Arbeiten des italienischen Künstlers Pierluigi Vannozzi.

11.02.20

ZU BESUCH: BAS & AER und GUIDA RIBEIRO

Vor-Ort-Termin mit unseren Grafikerinnen, Astrid und Kadda, und unserer Programmiererin Guida Ribeiro

Ein erster Blick ins Archiv – Es wird digital.

05.02.20

ZU GAST: ZENTRUM FÜR KÜNSTLERPUBLIKATIONEN

Archive for Small Press & Communication

Von einer privaten Initiative hin zu einem der umfangreichsten Archiven an Künstlerpublikationen.

04.02.20

ZU GAST: RUNDFUNK MUSEUM

über Radios, Tonbänder und Schaltpläne

Wir haben heute eine Reise durch die Rundfunkgeschichte gemacht – Vom Morsezeichen zum Schellack zur Jukebox.

03.02.20

ZU GAST: KLAUS KUHNKE ARCHIV

für Populäre Musik

Heute ging es um Vinyl, Sammelleidenschaften und Archivbestände.

31.01.20

RECHERCHEREISE: BREMEN

Zu Gast bei einigen Archiven des Arbeitskreises Bremer Archive.

24.01.20

ZU GAST: FOTOARCHIV MARBURG

Heute war Mari Lena im Bildarchiv Foto Marburg zu Gast. 

23.01.20

HALLO 2020

1. TAG DES JAHRES

Heute starten wir gemeinsam ins Jahr 2020: Ab jetzt wieder immer donnerstags von 16 – 19 Uhr

 

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